KET_Kandidaten-Einführungstage

Zum Einstieg in die Kandidatenausbildung wurden die Kandidaten-Einführungstage (KET) entwickelt. Dabei wird ein umfassendes Verständnis über Inhalt und Ablauf der Kandidatenausbildung des BFP vermittelt und eine Einführung in den "Leitfaden zur Ausbildung im BFP" gegeben. Die Teilnahme daran ist unverbindlich. Für die Aufnahme der Kandidatenausbildung sind die KET jedoch verpflichtend.

Die Kandidaten-Einführungstage finden zweimal im Jahr auf dem BFP-Campus in Erzhausen statt. Sie beginnen in der Regel Montags (Anreise bis spätestens 10:30 Uhr) und enden am Dienstag nach dem Mittagessen gegen 13:45 Uhr. Die Termine für die KET's können Sie hier unter der Bezeichnung "KS-KET" entnehmen: Kandidaten-Schulungsübersicht
Die Unterbringung erfolgt in 2- bis 4-Bett-Zimmern (Ehepaare im Doppelzimmer) in unserem Theologischen Seminar Beröa in Erzhausen. Bettwäsche und Handtücher brauchen nicht mitgebracht zu werden, da sie vom Haus gestellt werden. Der Preis für Vollpension (Unterkunft/Verpflegung) beträgt 50,- Euro pauschal und ist bei Ankunft in bar oder per EC-Karte zu zahlen. Eine Seminargebühr fällt für die Einführungstage nicht an. Eine Wegbeschreibung für die Anreise finden Sie hier.

Die Anmeldung zu den KET's kann formlos per E-Mail an ausbildung@bfp.de geschehen. Wir bitten dabei um folgende Angaben:

- Ihre Personalien mit Adresse, Telefonnummern und Geburtsdatum
- Name und Ort der Gemeinde in der Sie mitarbeiten sowie Name des Pastors/Gemeindeleiters
- Angaben darüber, ob Sie vollzeitlich, teilzeitlich oder nebenberuflich in der Gemeinde tätig sind
- Welche Dienste bzw. Verantwortungen Sie in der Gemeinde wahrnehmen

Nach Eingang Ihrer Anmeldung zu den KET wird eine schriftliche Bestätigung versandt.

Anmeldungen bitte bis spätestens 3 Wochen vor Beginn

Hinweise:
Da die Kandidatenausbildung als zweiter Bildungsweg gedacht ist, sollte ein Kandidatenanwärter nicht unter 30 Jahre alt sein - außer er/sie hat schon eine theologische Ausbildung, Studium, Bibelschule o.ä. absolviert. Die Kandidaten-Einführungstage können jedoch schon vorher besucht werden.

Eine verantwortliche Mitarbeit in einer Gemeinde gehört zu den Voraussetzungen zur Aufnahme der Ausbildung. Gleichzeitig wäre es vorteilhaft, mit Ihrer Gemeindeleitung ihr Vorhaben abzuklären. Unterlagen oder Anträge müssen zu den KET nicht mitgebracht werden.

Einige Meilensteine der Kandidatenausbildung

  • Teilnahme an den Kandidaten-Einführungstagen
  • Einsendung der Anmeldeunterlagen inkl. Anträge, Bestätigungen, Nachweise
  • Setzung auf die Kandidatenliste nach Beschluss des BFP-Präsidiums
  • Während der Ausbildung erfolgt die Begleitung durch einen Mentor
  • Aktive Mitarbeit in der Gemeinde als praktischer Teil der Ausbildung
  • Teilnahme an den Kandidatenschulungen inkl. Blockseminaren auf dem Theologischen Seminar BERÖA
  • Integration in die "Bruderschaft" des BFP durch Teilnahme an Regionalkonferenzen, Distrikttreffen, regionale Kandidatentreffen usw.
  • Nach Absolvierung der Kurse kann der Titel "Gemeindereferent/in" beantragt werden (v.a. für ehrenamtliche oder teilzeitbeschäftigte Kandidaten).
  • Die 2. Phase (Vikariat) ist für zum hauptamtlichen Dienst Berufene gedacht, die in einer Gemeinde angestellt sind.
  • Das zweijährige Vikariat ist mit der persönlichen Mitgliedschaft im BFP verbunden und beginnt nach dem Präsidiumsbeschluss.
  • Es beinhaltet das Verfassen einer Ordinationsarbeit (30-50 Seiten) und die Teilnahme an den Vikariatskursen.
  • Am Ende des Vikariats kann eine Ordination zum Pastor/in oder Pastoralreferent/in beantragt werden.

Für jeden Kandidaten wird ein eigenes Curriculum ausgefertigt, bei dem bisherige theologische Studien berücksichtigt werden. Um dies zu erstellen, sollten zum Ausbildungsbeginn Unterlagen über bisherigen Studien(abschlüsse) eingereicht werden. Einige Kandidatenschulungen sind Pflichtkurse mit bewegungsspezifischen Inhalten, die von jedem Kandidaten zu absolvieren sind, unabhängig von theologischen Kenntnissen oder Abschlüssen.

Zu den Kosten der Ausbildung: Neben einer einmaligen Einschreibgebühr von 100,- Euro fallen pro Jahr 600,- Euro Ausbildungsgebühren an. Hinzu kommen noch die Kosten für die Schulungskurse sowie die Fachliteratur.

Für Rückfragen steht der Ausbildildungsbeauftragte des Bundes (ABB) unter ausbildung@bfp.de gerne zur Verfügung.

Referenten:

  • Horst Werner, Ausbildungsbeauftragter des Bundes
  • Peter Bregy, Generalsekretär des BFP